Digitale Foren am Freitag, 25.6.2021

Forum 1
Drogenkonsum und suchtnahe Verhaltensweisen: Aktuelle Veränderungen und Maßnahmen in der Behandlungspraxis
Wolfgang Indlekofer, Dr. Monika Vogelgesang

Suchttherapie ist nicht statisch, sondern muss sich neuen Entwicklungen anpassen, um weiterhin erfolgreich zu sein. Das Forum gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und entsprechend adaptierte diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen in den Bereichen des Drogenkonsums und der suchtnahen Störungen. Dabei wird neben Überblicksreferaten auch detaillierter auf spezifische Störungen und ihre Behandlung eingegangen. Auf klassifikatorische Neuerungen, die sich durch das ICD-11 ergeben, wird hingewiesen.

10:00 Uhr
Wolfgang Indlekofer:
Neue Konsummuster, eine veränderte Klientel und die Auswirkung auf die Rehabilitation Drogenabhängiger

10:30 Uhr
Prof. Dr. Volker Auwärter:
NPS – was wir über Angebot, Produktion und Vertrieb wissen

11:00 Uhr
Dr. Barbara Richter:
Was hat sich durch die veränderten Konsummuster im Verhalten und Denken der Drogenkonsumierenden verändert – was heißt das für die Diagnostik und Behandlung?

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Dr. Monika Vogelgesang:
Störungen mit Schnittmengen zu Suchterkrankungen – Einordnung, Verursachung, Behandlung

12:30 Uhr
Holger Feindel, Dr. Volker Premper:
Pathologischer PC-/Internetgebrauch und Pathologisches Glücksspielen – aktuelle Entwicklungen und Therapie

13:00 Uhr
Michael Krämer, Nora Frank:
Cybersex und Online-Pornographie – zwischen Medienabhängigkeit und Hypersexualität

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Forum 2
Frühzeitiger Zugang zur Behandlung
Thomas Hempel, Christian Muhl

Wenn Menschen ihre Suchtmittelabhängigkeit bewältigen wollen, brauchen sie in der Regel Hilfe. Das Suchthilfesystem in Deutschland hat sehr differenzierte und qualitativ gute Angebote, um diesen Menschen unter Berücksichtigung individueller Problematiken die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Dennoch erreichen diese Angebote nicht jeden, der davon profitieren könnte, oder sie werden erst sehr viel später in Anspruch genommen, was das persönliche Leiden der Betroffenen und auch den gesellschaftlichen Schaden erhöht. Wir wollen uns in diesem Forum damit beschäftigen, welche Faktoren für die Verbesserung eines Zugangs zum Suchthilfesystem eine Rolle spielen. Zudem werden einige Projekte vorgestellt, die sich um Lösungsmöglichkeiten bemühen.

10:00 Uhr
Dr. Marco Streibelt:
DRV-Studie „Analyse des Antragsrückgangs bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation“

10:30 Uhr
Sebastian Bernert:
Das FIRE-Projekt der DRV Knappschaft-Bahn-See in Kooperation mit MEDIAN: Reha-Motivation im Akutkrankenhaus

11:00 Uhr
Frank Hübner:
Das Lotsennetzwerk Thüringen – suchterfahrene Lotsen begleiten Menschen auf dem Weg aus der Sucht

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Dieter Bingel-Schmitz:
Erfahrungen mit dem Nahtlosverfahren

12:30 Uhr
Dr. Ulrich Böhm, Dr. Natalie Schüz:
Schneller in’s Rehaboot – neue Wege in’s Trockene mit dem Rehakompass – Das rehapro-Suchtprojekt in Bremen und Oldenburg

13:00 Uhr
Cornelia Kost:
Neue Zielgruppen erreichen und vermitteln: 4Be TransSuchtHilfe – Hamburger Peer-Projekt für suchtgefährdete und suchtkranke trans, nicht binäre, genderdiverse Menschen

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Forum 3
Digitalisierung: Aktuelle Entwicklungen in der Suchtkrankenhilfe und -behandlung
Dr. Dietmar Kramer, Dr. Jürgen Seifert

Die Corona-Pandemie hat das Thema Digitalisierung massiv befeuert. Dies führte dazu, dass neue Entwicklungen angestoßen wurden, es tauchten aber auch viele neue Fragen auf. Wir wollen in diesem Forum einige neue Entwicklungen vorstellen, aber auch konstruktiv-kritisch Fragen hinsichtlich der Qualitätssicherung und Einsetzbarkeit von digitalen Angeboten im Suchtbereich stellen. Dabei geht es darum, wie wir mehr Menschen mit Suchtproblemen erreichen können und wie wir diejenigen, welche sich in das Suchthilfesystem begeben haben, möglichst über einen längeren Zeitraum begleiten können. Lassen Sie sich in diesem Sinne informieren und nutzen Sie die Gelegenheit, mitzudiskutieren und Fragen direkt zu stellen.

10:00 Uhr
Prof. Dr. Matthias Berking:
Vorstellung des Projektes SmartAssistEntz – Smartphone-​assistierte Abstinenzförderung nach Alkoholentzug

10:30 Uhr
Mathias Müller:
Virtuell Reality: Wissenschaftliche Grundlagen

11:00 Uhr
Dr. Jürgen Seifert:
AddictoBS – Vorstellung einer Vernetzungs-App im Raum Braunschweig

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Dr. Ahmad Khatib:
Therapieziele digital

12:30 Uhr
Prof. Dr. Manfred Betz, Gunnar Friemelt, Christian Klose, Wolfgang Rosengarten
Impulsreferate zum Thema „Nutzung neuer Medien und digitale Angebote in der Suchtrehabilitation/Suchthilfe“ mit Diskussion

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Forum 4
Was geht in der Suchtrehabilitation?
Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer, Dr. Clemens Veltrup

Im Forum sollen Perspektiven für die Weiterentwicklung der medizinischen Suchtrehabilitation vermittelt werden. Grundlage dafür sind gewonnene Erkenntnisse aus Leistungsträgererhebungen, Studien und Modellprojekte von Leistungserbringern, die Leitlinien sowie Einschätzungen von Expert*innen. Die Botschaft ist einfach: Es geht weiter voran!

10:00 Uhr
N.N.:
Gelungene Suchtrehabilitation: Erfolgskriterien der Deutschen Rentenversicherung

10:30 Uhr
Prof. Dr. Ursula Havemann-Reinecke:
Gegenmittel: AWMF S3-Leitlinie Medikamentenbezogene Störungen – welche Herausforderungen gibt es für die medizinische Rehabilitation?

11:00 Uhr
Thomas Schmidt, Thomas Delz:
Gesund arbeiten: Berufliche Reintegration von Handwerkern nach der medizinischen Rehabilitation

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Prof. Dr. Heino Stöver:
Genderbezogene Suchtrehabilitation

12:30 Uhr
Robert Schöneck:
Gamification in der Rezidivprävention: wenn die Mannschaft ruft

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Forum 5
Kinder und Jugendliche: Erfordernisse für die Zukunft
Natalie Jatzlau, Gotthard Lehner

Im Regelfall werden in der Suchtkrankenhilfe erwachsene Menschen behandelt (über 18 Jahre), nur im Einzelfall werden Jugendliche therapiert – diese Sichtweise hat sich mittlerweile verändert. Nicht nur die Indexpatient*innen sind im Blickfeld, sondern auch deren Angehörige und Kinder. So wurden in den letzten Jahren ca. 1.000 Kinder jährlich als Begleitkinder in Suchtreha-Kliniken aufgenommen und betreut. Fast immer gingen die Leistungen der Kliniken über den Umfang hinaus, welcher von den Renten- und Krankenversicherungen vergütet wurde. Seit einiger Zeit wird verstärkt die Frage gestellt, welche Hilfen die Kinder von Suchtmittelabhängigen benötigen. Welche Hilfe muss angeboten werden, damit sie nicht in einigen Jahren unsere neuen „Kunden“ sind? In diesem Forum möchten wir diese Fragen beantworten. Dies soll aber nicht nur aus Sicht der Suchtkrankenhilfe geschehen, sondern auch unter Einbeziehung der Jugendhilfe und der Wissenschaft.

10:00 Uhr
Gotthard Lehner:
Begrüßung der Gäste und Einstimmung auf das Forum

10:10 Uhr
Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann:
Sektorübergreifende Suchtbehandlung: Die Sicht des Kinder- und Jugendpsychiaters

10:30 Uhr
Natalie Jatzlau:
Rahmenkonzept für Kinder suchtkranker Eltern in der stationären Entwöhnungsbehandlung – Prozessorientierte Erfassung von Förderbedarfen der Kinder in der Entwöhnungsbehandlung

10:45 Uhr
Petra Mogias:
Fokussierung auf so genannte Begleitkinder im Rahmen einer Mutter-Vater-Kind-Entwöhnungsbehandlung

11:00 Uhr
Alwin Baumann:
Kinder- und Jugendreha – Wie Kinder und Eltern von einer Rehabilitation profitieren

11:15 Uhr
Möglichkeit zu Austausch und Diskussion
Moderation: Gotthard Lehner

11:30
PAUSE

12:00 Uhr
Claudia Warncke:
„Das Kind im Blick“ – Unterstützungsangebote und Vernetzungsarbeit in der Erziehungsberatung mit Blick auf die Kinder psychisch und/oder suchtkranker Eltern

12:30 Uhr
Prof. Dr. Michael Klein:
Kinder suchtkranker Eltern – Wie kann die Suchthilfe der Zukunft deren Bedürfnisse frühzeitiger und passgenauer erfüllen?

13:10 Uhr
Abschlussgedanken mit kurzem Resümee

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Forum 6
Berufliche Teilhabe
Ulrike Dickenhorst, Corinna Nels-Lindemann

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirklungen zeigen sich deutliche Arbeitsmarktveränderungen seit dem Frühjahr 2020. Diese stellen für die berufliche Teilhabe in der Rehabilitation suchtkranker Menschen zusätzliche Herausforderungen zu der an sich schon anspruchsvollen Aufgabe dar. Veränderungen in der (digitalen) Arbeitswelt und globale Veränderungen bergen Potenziale und Risiken gleichermaßen. Wir wissen, dass die Integration in den Arbeitsprozess abstinenzstabilisierend ist, gleichzeitig beschreiben abhängigkeitserkrankte Arbeitnehmer*innen auch die Notwendigkeit einer erhöhten Sensibilität für die eigenen Grenzen. Damit gesunde berufliche Integration gelingen kann, benötigen wir ein innovatives Schnittstellenmanagement. In diesem Forum greifen Leistungsträger und Leistungserbringer diese Thematik auf. Praxisnah, auch aus betrieblicher Perspektive, geht es um innovative Konzepte und gelungene Teilhabeplanung unserer Rehabilitand*innen.

10:00 Uhr
Norbert Gödecker-Geenen:
Berufsorientierte Teilhabebegleitung in der Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankten – das rehapro-Modellprojekt „BORA-TB“ der DRV Westfalen

10:30 Uhr
Dr. Dieter Geyer:
Vertiefte berufsbezogene Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA) in der Adaption durch enge Kooperation mit einem Berufsförderungswerk

11:00
Petra Kiemann:
Berufliche Reintegration nach Rehabilitation – aus der Perspektive einer betrieblichen Ansprechpartnerin

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Marina Pippel, Susanne Sölter:
Das Für und Wider der BORA-Einstufung: Fünf Jahre Erfahrung in der salus klinik Hürth

12:30 Uhr
Claudia Wraase:
Kooperation zwischen Rehabilitationsklinik und Jobcenter zum Wohle der Betroffenen – wie kann sie gelingen?

13:00 Uhr
Dr. Benno Fabricius:
Effektivität der Adaptionsphase zwischen Konzept und „neuer“ Realität

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Forum 7
Bausteine und Methoden der Suchtbehandlung
Prof. Dr. Wilma Funke, Dr. Robert Stracke

Die komplexe Suchtbehandlung im Rahmen der medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitsstörungen hat in den letzten Jahrzehnten enorme fachliche Ausdifferenzierungen und Ergänzungen erfahren. Sowohl medizinisches als auch psychotherapeutisches Handeln sowie Interventionen der klinischen Sozialarbeit wurden neu konzipiert, adaptiert und empirisch untersucht. Von den Fortschritten der Grundlagenwissenschaften in Neurobiologie, Medizin, Psychotherapie und Sozialarbeit profitieren wir auch in der Suchtbehandlung. Im Forum möchten wir ausgewählte neue Entwicklungen mit ihrer jeweiligen Evidenz vorstellen und diskutieren.

10:00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth:
Neurobiologie und Psychotherapie

11:00 Uhr
Dr. Thomas Kuhlmann:
Medizinische Rehabilitation unter Substitution – eine unterschätzte therapeutische Option. Über Chancen, Grenzen und Erfahrungen

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
PD Dr. Angela Buchholz:
Teilhabeorientierte Behandlungsplanung mithilfe der ICF

12:30 Uhr
Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer:
Psyche und Soma: Warum NKT wirken könnte

13:00 Uhr
Oliver Kreh:
Alles nur eine Welle? Achtsamkeitsbasierte Interventionen in der Suchtbehandlung

13:30 Uhr
Pamela Kolodziej:
Optimierung von Angehörigenarbeit in der Reha: Ergebnisse einer Multicenterstudie

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Forum 8
Gewinnung und Bindung von Fachkräften
Christina Baumeister, Andreas Wirth

Die Gewinnung von Fachkräften stellt derzeit alle Bereiche der Wirtschaft vor große Herausforderungen. Im Bereich der Suchtrehabilitation betrifft dies insbesondere die Suche nach Ärzt*innen, Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen. Zugleich formulieren die Kostenträger hohe Anforderungen an die personelle Ausstattung der Kliniken und zeigen sich kaum bereit, Vakanzen zu dulden. Unter diesen Bedingungen gewinnt die Bindung des vorhandenen Fachpersonals weiter an Bedeutung. Es gilt also, einerseits neue Wege bei der Personalrekrutierung einzuschlagen und andererseits Anreize zu setzen, um qualifiziertes Personal langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Im Forum „Gewinnung und Bindung von Fachkräften“ werden zu beiden Zielsetzungen Anregungen gegeben und Erfahrungen ausgetauscht.

10:00 Uhr
Anne Engelshowe:
Digitales Personalmarketing und Recruitingstrategien der Zukunft

10:45 Uhr
Malte Borges:
Gute Arbeitsbedingungen: Pilotinitiative „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ für Gesundheitsbetriebe

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Andreas Petermann:
Personelle Anforderungen der Rentenversicherung an die Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker

12:30 Uhr
Prof. Dr. Andreas Koch, Dr. Florian Frensch:
Personalbindung und -entwicklung: Konzepte, Maßnahmen und Erfahrungen gemeinnütziger und privater Leistungsanbieter

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Forum 9
Aufgaben und Finanzierung des Suchthilfe- und Suchtbehandlungssystems
(stationär, ambulant, Reha und Nachsorge)

Rodolfo E. Baumbach, Petra Sarstedt-Hülsmann

Das Forum behandelt Aufgaben und Finanzierung des Suchthilfe- und Suchtbehandlungssystems unter Berücksichtigung von leistungsgerechten Vergütungen in der stationären und ambulanten Rehabilitation Sucht und der Nachsorge – Vergütungssatzsystem „quo vadis“?

Teil I: Aufgaben und Finanzierung des Suchthilfe- und Suchtbehandlungssystems stationär
Moderation: Rodolfo E. Baumbach und Andreas Petermann

10:00 Uhr
Prof. Dr. Ralf Kreikebohm:
Leistungsgerechte Vergütung in der stationären Rehabilitation heute und zukünftig

10:25 Uhr
Thomas Keck:
Leistungsgerechte Vergütung in der aktuellen Entwicklung und zukünftig in der stationären Rehabilitation aus Sicht der DRV Westfalen

10:50 Uhr
Diskussion

11:30 Uhr
PAUSE

Teil II: Aufgaben und Finanzierung des Suchthilfe- und Suchtbehandlungssystems ambulant und Nachsorge
Moderation: Petra Sarstedt-Hülsmann

12:00 Uhr
Dr. Peter Raiser:
Ambulante Beratung und Rehabilitation – Qualität zu jedem Preis?

12:20 Uhr
Dr. David V. Steffen:
Leistungsgerechte Vergütung in der ambulanten Rehabilitation und Nachsorge Sucht aus Sicht der Verbände

12:40 Uhr
Klaus Gerkens, Barbara Müller-Simon:
Leistungsgerechte Vergütung in der ambulanten Rehabilitation und Nachsorge Sucht aus Sicht der Leistungsträger

13:00 Uhr
Diskussion

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Forum 10
Bewertung der Qualität der Suchtbehandlung – Chancen und Risiken
Dr. Julia Domma-Reichart, Hildegard Winkler

Qualität wird zukünftig eine definierte Rolle bei der Auswahl derjenigen Rehabilitationseinrichtung spielen, die für einen Versicherten der Deutschen Rentenversicherung am besten geeignet ist. Vor diesem Hintergrund möchten wir im Forum folgende Fragen diskutieren: Welche Dimensionen der Qualität sind in der Suchtrehabilitation relevant? Wie können sie gemessen und für die Belegungssteuerung genutzt werden? Worüber werden Rentenversicherungsträger und Einrichtung miteinander sprechen, wenn Qualitätsmängel deutlich werden? Und schließlich: Wie können wir eine bessere Wirksamkeit des Qualitätsmanagements erreichen?

10:00 Uhr
Dr. Julia Domma-Reichart:
Qualitätsorientierte Zuweisung – Chancen und Risiken

10:10 Uhr
Prof. Dr. Thorsten Meyer:
Welche Dimensionen hat Qualität in der Suchtreha?

10:50 Uhr
Prof. Dr. Cornelia Albani-Blaser
Wie wird Qualität die Einrichtungsauswahl beeinflussen?

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Ulrich Theißen:
Worüber müssen wir sprechen? – Der strukturierte Qualitätsdialog

12:40 Uhr
Dr. Benedikt Sommerhoff:
Wie managen wir Qualität agil?

13:20 Uhr
Hildegard Winkler:
Chancen nutzen, Risiken vermeiden!

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Forum 11
Angebote für chronisch mehrfach beeinträchtigte Suchtkranke: Entwicklungen und Herausforderungen infolge des BTHG
Dr. Darius Chahmoradi Tabatabai, Andrea Schwerdt

Das Inkrafttreten der 3. Reformstufe des BTHG am 01.01.2020 stellt die Einrichtungs- und Leistungsträger der Eingliederungshilfe vor große Herausforderungen. Trotz der dreijährigen Vorbereitungszeit ist die Umsetzung zum Stichtag nur ansatzweise gelungen, in den meisten Bundesländern gelten zunächst Übergangsvereinbarungen, der Reformprozess dauert an. Die Trennung von Fachleistungen und existenzsichernden Leistungen in den besonderen Wohnformen, die mehr Selbstbestimmung der Bewohner ermöglichen soll, wirft für den Personenkreis der chronisch mehrfach beeinträchtigten Suchtkranken besondere Fragen auf. Diesen Fragen soll in diesem Forum nachgegangen werden.

10:00 Uhr
Stephan May:
Rechtliche Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten

10.30 Uhr
Tina Lindemann:
Chancen und Risiken bei der Umsetzung des BTHG

11:00 Uhr
Diskussion/Erfahrungsaustausch mit dem Auditorium

11:30 Uhr
PAUSE

12:00 Uhr
Thomas Kuhlmann:
„Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern.“ (Guiseppe Tomasi di Lampedusa)
Die Bedeutung von „Personenzentrierung“ und „Sozialraumorientierung“ für chronisch mehrfach beeinträchtigte Suchtkranke mit spezifischen Teilhabehindernissen

12:30 Uhr
Andrea Arntz:
BTHG – Umsetzung in die Praxis am Beispiel Wohnangebote für Menschen mit chronifizierter Suchterkrankung in Westfalen-Lippe

13:00 Uhr
Diskussion/Erfahrungsaustausch mit dem Auditorium

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